Skip to main content Skip to home page
Newsletter Abbonarsi alla newsletter.

ECRIRE ici! ECRIRE maintenant! Réflexions sur les programmes de promotion systématique de l’écrit fondée scientifiquement en tant que fondement (possible) de la formation initiale et continue des personnes chargées de diffuser la littératie

dal n. 2016 | 3 al tema «Insegnare a leggere e scrivere da una prospettiva storica»

Maik Philipp

Wie Schüler/innen im Lesen gezielt unterstützt werden können, stellt nicht nur ein Anliegen des Sprachunterrichtes, sondern auch des Fachunterrichtes dar. Der vorliegende Beitrag hinterfragt, ob die Textkohäsion (temporale Kohäsionsmarker) Schüler/innen beim Lesen unterstützt und wie sie wahrgenommen wird. 57 Probanden wurden zu einem Vergleich eines mehr und eines wenig kohäsiven Sachtextes aufgefordert. Außerdem wurde ihr Textverstehen mit einer Sortieraufgabe erhoben. Die Studie zeigt, dass die Wahrnehmung von Textkohäsion textoberflächenbezogen ist. Eine funktionale Deutung der Marker und ihre fachsprachliche Benennung wird weniger realisiert. Zudem zeigt sich zwar kein Zusammenhang zwischen der Wahrnehmung der temporalen Kohäsionsmarker und der Sortierleistung; es gibt jedoch einen Zusammenhang zwischen dem Vorwissen über temporale Kohäsionsmarker und der Sortierleistung. Die Befunde bieten Ansatzpunkte für die Gestaltung von Unterrichtstexten und einen systematischen Sprachunterricht.

Leggere l'articolo in PDF (DE)

Export RefWorks/Endnote
https://doi.org/10.58098/lffl/2016/3/583
in alto