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Textes multimodaux dans la didactique des hautes écoles pédagogiques. Des étudiants en formation d’enseignants reconstruisent et questionnent la lecture et l’écriture d’élèves du secondaire autour de textes multimodaux.

dal n. 2017 | 1 al tema «Multimodalità»

Carolin Führer

Im Beitrag wird begründet, warum – im Anschluss an die heutige Lese- und Medienumgebung der Schülerinnen und Schüler und die didaktischen Voraussetzungen der Primarstufe – auch in den Sekundarstufen multimodales Verstehen didaktisch fokussiert werden sollte. Anhand der Darstellung verschiedener Reflexionsformen und Aufgabenformate im Rahmen der Hochschullehre kann des Weiteren ersichtlich werden, welche Chancen in der Beschäftigung mit multimodalen Texten und deren Rezeption durch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen für die fachdidaktische Professionalisierung von Lehrkräften liegen. Exemplarische Einblicke in die Rezeption rekonstruierenden, konzeptionierenden und reflektierenden Lernprozesse von Studierenden verdeutlichen, dass bisherige Verarbeitungs- und Aufgabenformate im Deutschunterricht als Sprach- und/oder Leseförderinstrument zu einseitig sind, da das Verstehen von multimodalen Texten vom traditionell textbasierten Lesen (graduell) differenziert werden muss.

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https://doi.org/10.58098/lffl/2017/1/601
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